In der Auswertung laufen alle Infos zusammen. Es ist sehr wichtig, dass die Auswertung von Anfang an zu 100% stimmt.

Die Grundlage für die Auswertung stellen die hinterlegten Infos dar. Diese bitte bei jedem Mitarbeiter zu Beginn korrekt eintragen:

Um die Daten zu ändern hier auf "Bearbeiten" klicken. Anschließend öffnet sich die Bearbeitungsmaske:

Abrechnungsbeginn

Voreingestellt ist immer der Abrechnungsbeginn
in dem Monat, in dem das Mitarbeiterprofil erstellt wurde.

Startsaldo

Der Startsaldo stellt die Plus- oder Minusstunden vor Papershift dar. Wenn Du zuvor mit einem anderen Programm oder per Hand Deine Zeiten erfasst hast, kannst Du hier die zu übernehmenden Stunden eintragen. Bei Plusstunden einfach die Zahl eintragen wie hier eine 20. Bei Minusstunden ein - davor setzen z.B. -20.

Voreingestellt ist eine 0.

Stundenlohn

Möchtest Du in der Auswertung direkt sehen wieviel Stundenlohn der Mitarbeiter diesen Monat ausgezahlt bekommt, dann trage hier den richtigen Lohn ein.
Der erarbeitete Lohn wird automatisch berechnet.

Voreingestellt ist eine 0.

Individuelle Stunden eines Abwesenheitstages

Wird bei einer Abwesenheitsart ein anderer Wert als z.B. die Soll-Stunden verrechnet, wird der eingetragene Wert verwendet.

Feiertage

Üblicherweise werden an Feiertagen die Soll-Stunden verrechnet, daher ist dies so voreingestellt.
Einen ausführlichen Überblick über die Verrechnung von Feiertagen findest du im entsprechenden Artikel.

Der laufende Saldo kann nach vier Methoden berechnet werden:

Ist - Soll wird am häufigsten verwendet und stellt den Standardfall dar. Folgende Rechnung liegt zugrunde:
(Ist-Stunden + Abwesenheitsstunden) - Soll-Stunden

Ist - Plan ist eine weitere Variante. Folgende Rechnung liegt zugrunde:
(Ist-Stunden + Abwesenheitsstunden) - Plan-Stunden

Ist - Verrechnete Stunden oder Soll ist eine Variante, die verrechnete Stunden aus der Abrechnung berücksichtigt. Folgende Rechnung liegt zugrunde:
(Ist-Stunden + Abwesenheitsstunden) - Verrechnete Stunden / Soll-Stunden (je nachdem welcher Wert vorhanden ist)

Plan - Soll ist eine gute Lösung, wenn die Mitarbeiter auch Stunden bezahlt bekommen wenn sie dann doch nicht zur Arbeit kommen mussten. Folgende Rechnung liegt zugrunde:
(Plan-Stunden + Abwesenheitsstunden) - Soll-Stunden

WICHTIG: Sind Fehler enthalten, müssen diese am Ursprung berichtigt werden. Stimmen an einem Tag die Ist-Stunden nicht, dann bitte in die Zeiterfassung (Uhr-Symbol in der Navigationsleiste) gehen und dort die Daten berichtigen.
Werden Änderungen direkt in der Auswertung vorgenommen, ist nicht mehr nachvollziehbar warum das gemacht wurde und so können Informationen verloren gehen.

Dennoch kann jeder Tag in der Auswertung bearbeitet werden.

Arbeitet ein Mitarbeiter vom 01. Januar bis zum 30. April mit 35 Soll-Stunden in der Woche und diese Soll-Stunden ändern sich zum 01. Mai auf 40 Soll-Stunden kannst Du die Soll-Stunden immer erst ab dem 01. Mai anpassen (die Soll-Stunden werden ab dem Tag der Änderung in der Auswertung übernommen).

Trägst Du nun die neuen Soll-Stunden am 05. Mai ein kannst Du in der Auswertung die Soll-Stunden vom 01.05. bis 04.05. manuell ändern indem Du auf das blaue Zahnrad bei den Tagen klickst. Nun in dem Feld Soll-Stunden die Stunden anpassen. Sollen an diesem Tag auch die Feiertagsstunden als Abwesend berücksichtigt werden, dann den entsprechenden Wert auch in die Spalte Abwesend eintragen.
Danach einfach Speichern.

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